Archive for März, 2009

Und schon wieder eine Panne bei Germany’s Next Topmodel. Erst war es das Bild, welches bereits vor Beginn der Sendung die Kandidatinnen die das Casting überstehen und in die Show einziehen zeigte. Jetzt kommt es noch dicker.

Ein Bild Reporter sichtete die fünf Mädels am Flughafen in Los Angeles. Sie hatten gerade vor für einen Flug in Richtung Singapur einzuchecken.

Bei den fünf Germany’s Next Topmodel Finalistinnen handelt es sich scheinbar und laut Bildzeitung um die folgenden fünf Mädels:

  • Jessica
  • Mandy
  • Maria
  • Marie
  • Sara

Links zu den Beweisen findet Ihr wie gehabt im Topmodelforum Blog.

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Gestern Abend war wieder “Raus aus den Schulden” Zeit mit Peter Zwegat, dem berühmten Schuldnerberater aus Berlin. Der Fall war wieder kein einfacher und die Familie D. aus Bad Pyrmont konnte einem wirklich ein bisschen leid tun. Trotzdem sind auch hier einige Fehler passiert, die nicht hätten sein sollen. Die Grundeinstellung von Daniel D. (dem Schuldner) ist aber eine sehr gesunde und verdient Respekt…

Daniel D. ist gelernter Tischler und Schweißer von Beruf. Da man von Geld jedoch nicht genug haben kann, wollte Daniel sich mit einer im Jahr 2000 gepachteten Kneipe den einen oder anderen Euro dazu verdienen. Die Gaststätte lief laut eigener Aussage nicht schlecht. Doch dann kam der Euro und das “Ding” wurde mehr oder weniger in den Keller gewirtschaftet. Nicht zuletzt aufgrund einer Sanierung, wuchs der Schuldenberg an. Ohne jegliche Rücklagenbildung, lieh er sich das nötige Geld und sanierte seine Existenz. Am Ende standen rund 30.000 Euro mit einem dicken Minus als negatives Vorzeichen unter dem Strich.

Doch Daneil hat eine grundlegend gute Einstellung gegenüber seiner Situation und auch gegenüber steuerzahlenden Mitbürgern. Zu der Zeit hatte er lediglich den Beruf des Tischlers in der Tasche, welcher jedoch nicht zu Arbeit verholf. Er kämpft und beginnt die Ausbildung zum Schweißer. Mit zwei gelernten Berufen in der Tasche sollte dem Geld verdienen und einem neuen Job nichts mehr im Wege stehen. Aber wie so oft kommt es noch viel dicker.

Im Jahr 2007 musste Daniel sich einer Untersuchung im Krankenhaus unterziehen und erhielt die niederschmetternde Diagnose Osteoporose, besser bekannt unter akutem Knochenschwund. An körperliche Arbeit, wie sie zum Beispiel ein Tischler oder Schweißer verrichten muss, ist nicht mehr zu denken. Daniel steht vor dem Aus seiner Existenz. Die Ärzte empfehlen dem gerade mal 33-jährigen Familienvater die Frührente zu beantragen, da er im Grunde arbeitsunfähig sei. Daniel lehnt den Vorschlag dankend ab und zeigt den ungebrochenen Willen seine Familie durch eigene Leistungen und vor allem aus eigener Tasche finanzieren und versorgen zu wollen. Er beginnt eine Umschulung zum technischen Zeichner…

Peter Zwegat sieht nahezu keinen anderen Ausweg als in die private Insolvenz zu gehen. Doch es gibt ein Problem. Im Jahr 2006 verstirbt Daniels Vater und vererbt ihm das Familienhaus, welches zum einen mehr als sanierungsbedürftig ist und zum anderen an ein lebenslanges Wohnrecht für seine Mutter gebunden ist. Beim Besuch des Objekts in Begleitung von Peter Zwegat ruft die Mutter in ihrer Verzweifelung und sicher auch aus Angst um ihr Obdach die Polizei. Daniel versteht die Welt nicht mehr.

Darf ich jetzt nicht mal mehr Besuch in mein eigenes Haus mitbringen, oder wie?

Letztendlich klärte sich die Situation auf. Doch Peter Zwegat weiß genau, dass es nicht ratsam ist das Insolvenzverfahren mit einem Haus im Hintergrund zu beginnen, denn durch die fast wertlose Immobilie können sich weitere Schulden aufbauen und man stünde nach dem Insolvenzverfahren durch laufende Kosten (Schornsteinfeger, Grundsteuer, Reparaturen, etc.) evtl. wieder mit einem Berg Schulden an der gleichen Stelle und hat keinen Schritt nach vorne gemacht. Doch Peter Zwegat hat einen Plan. Daniels Mutter will das Erbe durch ein Gerichtsverfahren anzweifeln und somit Rückgängig machen. Die ideale Lösung, die Daniel den Weg in das Insolvenzverfahren ebnen könnte. Auf diese Weise würde er das Haus verlieren, hat für das Verfahren reinen Tisch und würde es nach dem Tod der Mutter ohnehin erneut erben. Dazu muss Daniel jedoch den Gerichtsprozess am besten ohne Verteidigung absichtlich verlieren.

Als Daniel zum Gerichtsprozess fährt, rät ihm der Richter dazu einen Anwalt zu nehmen. Der Richter und der Anwalt haben natürlich keinen Schimmer von dem Plan, den Peter Zwegat sich ausgedacht hat. Ein folgenschwerer Fehler. Der Anwalt kämpft also ganz normal um das Haus, verdeidigt stellvertretend die Rechte von Daniel, obwohl er es eigentlich gar nicht so wollte. Die Folge war der Gewinn des Prozess und ein nicht mehr anfechtbares Erbe. Sprich: Das Haus ist und bleibt nun Daniels Eigentum. Dumm gelaufen…

Neben einigen darauf folgenden Kontopfändungen und weiteren Problemen schliesst Peter Zwegat die Beratung ab und legt den Insolvenzantrag auf den Tisch. Peter Zwegat sieht keinen anderen Ausweg als mit dem Haus in die Insolvenz zu gehen. Je früher, desto besser. Daniel sieht jedoch noch eine kleine Chance und hat Hoffnung das Haus doch noch verkaufen zu können und die Schulden damit – ohne Insolvenzverfahren – zu tilgen. Ob das gelingt, zeigte die Sendung nicht mehr. Die Empfehlung von Peter Zwegat war in jedem Fall lieber heute als morgen in das Insolvenzverfahren zu gehen und schlägt Daniel vor sich eine Deadline zu setzen. Den Rat scheint er befürwortet und angenommen zu haben.

Ich wünsche der Familie viel Glück und Erfolg. Mit der Einstellung werdet ihr es meiner Meinung nach auf jeden Fall raus aus den Schulden schaffen. Weiter so…

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Da man an einem Samstag Abend von dem Fernsehprogramm, besonders dem aus dem Verantwortungsgebiet der GEZ nicht allzu viel erwarten darf (OK, “Wetten dass…?” kam zwar auch, die Gäste waren aber langweilig), habe ich mir gezwungenermaßen Deutschland sucht den Superstar ansehen müssen. Langeweile hoch zehn war angesagt. Lediglich der Auftritt von Daniel Schuhmacher hat mich überzeugt.

Ich will gar nicht so viel über das ausdruckslose Geträller der vermeintlichen Superstars erzählen. Das Format ist langsam ausgelutscht. Immer wieder das gleiche Gesabbel von der Jury und dem Moderator. Lustig war, dass das Jurymitglied Nina Eichinger auch mal als Erste was sagen musste. Leider weiß ich jetzt nicht mehr genau bei wem. Das habe ich bislang nicht erlebt. Sie spielte für mich bis dato lediglich die Rolle die Optik der Jury ein wenig aufzuwerten und immer genau das nachzuplappern, was der Erste (entweder Bohlen oder Neumüller) gesagt hat.

Ansonsten kann man sagen, dass man die vier, die letztendlich erstmal nach vorne kommen mussten auch direkt hätte rauswerfen können. Dass Marc Jentzen rausfliegen muss, war mir klar. Ich hätte jedoch gedacht er geht erst in der nächsten Woche. Der Typ ist einfach ein bisschen zu makellos und sieht aus wie der perfekte Schwiegersohn. Er kommt daher irgendwie wie ein Weichei rüber und die Schnulzen die er teilweise singt, tragen dazu enorm bei. Der Song “Celebration” hätte nicht langweiliger sein können und traf genau das Bild, welches ich von Jentzen habe: langweilig, monoton, gekünzelt und ausgelutscht. Ich denke, dass er in einer Boygroup besser aufgehoben ist.

Annemarie Eilfeld macht es natürlich nicht viel besser. Sie zieht sich immer ein bisschen nuttig an und sahnt meines Erachtens nach aus dem Grund ein paar Anrufe mehr ab. Warum sollte man sonst 50 Cent für sowas verplempern? Madame Eichinger hat ja sogar bemerkt, dass das ganze, die Schuhe mal außen vor, etwas billig aussehen würde. Richtig. Es sieht nicht nur billig, sondern wie gesagt auch nuttig aus. Aber egal. Annemarie wird in der übernächsten Show so oder so gehen müssen, denn vorher fliegt meiner Meinung nach Vanessa.

Trotzdem war das Juryurteil bei Annemarie interessant. Bohlen haute direkt nochmal drauf und streute das noch fehlende Salz in die Wunde. Sinngemäß sagte er: Weil Sie ausgebuht wird, war der Auftritt scheisse. Qualitativ sehr hochwertig und weit gedacht. Neumüller stellte klar, dass er persönlich ganz anders bewerte und er das Urteil von Bohlen nicht unterstreichen kann. Man soll doch bitte den Gesang udn die Show an sich und nicht die im Hintergrund stehenden Skandale bewerten. Das fand ich gut. Selbst Nina Eichinger wandte sich von Bohlen ab und stimmte Neumüller zu. Bemerkenswert, dass die das bemerkt haben ^^

Wie eben gesagt, denke ich, dass es Vanessa ist, die als nächstes das Feld räumen muss. Ihre Lieder langweilen langsam. Es war erst sehr interessant sich das ganze anzuhören und auch lustig, dass jemand so begeistert von dieser “Musikrichtung” ist. Trotzdem wird es zum Superstar einfach nicht reichen. So, wer bleibt noch übrig?

Daniel Schuhmacher hat wie gesagt die Bude gerockt und wirklich Spaß gemacht. Der Mann war gut gekleidet und hat den Song sehr gut rübergebracht. Die Stimme ist zweifelsfrei makellos und angenehm zu hören. Ich hoffe, dass er bei Songs dieser Art bleibt und weiter so macht. In meiner Rangliste ist er nicht nur in der Top 3, sondern derjenige, der die Staffel gewinnen wird.

Sarah Kreuz singt zwar perfekt, sieht auch sehr gut aus, langweilt aber auch auf ganzer Linie. Für mich wäre das nichts. Sie steckt für mich zur Zeit mit Jentzen in einer Schublade und ist nichts weiter als ein Celine Dion Verschnitt. Ich bin mir sicher, dass ich bei einem Lied von ihr lieber für 5 Minuten eine CD einlege, um das Gejaule nicht hören zu müssen. Tut mir leid das zu sagen, denn sie singt wirklich gut, aber die Lieder sind einfach nur öde…

Der Homofriseur Benny ist immerhin ganz witzig und hatte auch eine gar nicht mal schlechte Performance hingelegt. Ich war in jedem Fall amüsiert und wunderte mich, dass er zur Entscheidung mit nach vorne musste. Denn meiner Meinung nach hat er gerockt und sicher einen Direkteinzug in die nächste Runde verdient. Trotzdem hat er stimmlich keine Chance gegenüber seiner Konkurrenz. Es gibt ja zum Glück noch das Dschungelcamp, in welchem ich ihn mir sehr gut vorstellen könnte. Von mir aus kann man dann Annemarie und Holger dierekt mit “einliefern”. Wäre doch eine tolle Kombination.

A propos Holger Göpfert. Er zappelte auch wieder ein bisschen auf der Bühne herum. Trotzdem hat der Typ was, was alle anderen nicht haben. Man will ihn sehen und man schaut ihm zu, auch wenn das ganze ein bisschen unbeholfen ausschaut. Es macht Spaß. Ich empfehle ihm allerdings bei der nächsten Show etwas länger am Klavier sitzen zu bleiben. Das Klavierspielen beeindruckt irgendwie. Der Mann hat wirklich das Zeug ganz oben mitzuspielen, denn er ist wie er ist, verstellt sich nicht und hebt nicht ab.
btw.: Glückwunsch zum Seepferdchen. Wenn Du Lust hast, lade ich Dich hiermit zu einem kleinen Rundflug über Ostwestfalen ein :)

Last but not least: Dominik Büchele. Er war Anfangs mein Favorit, jedoch zeigt er von Woche zu Woche, dass er ohne die Lieder seines Idols James Blunt immer schwächer zu werden scheint und doch nicht unbedingt Starambitionen mitbringt. Sicher bringt er als neuer Mädchenschwarm einige Anruferinnen im Background mit. Ich bin der festen Überzeugung, dass es am Wochenende die ganzen kleinen Mädels waren, die ihn die Luft zum Atmen verschafften, denn das Lied war ja echt mal zum kotzen lahm. Ob das auf Dauer allerdings gegen die starke Konkurrenz reicht ist fraglich. Qualitativ ist Daniel Schuhmacher sicher noch eine Klasse höher einzuordnen.

Ich bin wirklich nicht gespannt wie es weitergeht, da so oder so nur ein oder zwei das Zeug zum Sieg haben. Die nächsten Shows dürften also recht langweilig werden. Aus diesem Grund binde ich hier nochmal die angepasste Umfrage ein. Was meint Ihr? Wer wird Deutschlands neuer Superstar?

Wer wird Deutschlands neuer Superstar?
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