
Foto:VOX
Daniela Katzenberger ist eine 22-jährige Blondine mit den Maßen 90-64-90, welche seit dem 13 Lebensjahr davon zu träumen scheint einmal im bekannten Männermagazin Playboy abgelichtet zu werden. Unter anderem wurde Daniela Katzenberger von dem Fernsehsender VOX mit den Sendungen “Auf und davon – mein Auslandstagebuch” sowie “Goodbye Deutschland! Die Auswanderer” begleitet.
Auf den Playboy wird man bekanntlich nicht kommen, wenn man im beschaulichen Ludwigshafen das Makeup aufsetzt und sich von Freunden fotografieren lässt. Es ist fast jedem klar wie Kloßbrühe, dass es dazu in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten gehen muss. L.A ist das Ziel von Daniela Katzenberger. Hier möchte sie ihre Modelkarriere ernsthaft in Angriff nehmen und ihre Bewerbungsmappe direkt beim Playboy Initiator Hugh Hefner abgeben.
Um die Bewerbungsmappe möglichst professionell zu gestalten reichen natürlich keine Fotos vom Ludwigshafener Fotostudio um die Ecke. Aus diesem Grund organisierte sich die 22-jährige einen Termin in Beverly Hills. Dort ließ sie sich professionell ablichten und
schon ist das Modelbook bzw. die nötige Sedcard in Form einer Bewerbungsmappe fertig. Aber nicht nur die Fotos und die Makellosigkeit des eigenen Körpers gehören zum Modeln, sondern auch die Kontakte und das Netzwerk in welchem man sich bewegt.
Grund genug dazu sich mal mit einem Profi auszutauschen. Daniela Katzenberger trifft auf das Playmate des Jahres 2004, Janine Habeck, die nicht nur aus dem Nähkästchen plaudern kann, sondern das Ganze auch live miterlebt hat. Sie war eine der Bewohnerinnen der Playboy Villa und machte Daniela Katzenberger den Traum vom Modeln bzw. dem Traum vom Playmate noch schmackhafter.
Daniela will jetzt wirklich jeden Zweifel aus dem Weg räumen und entscheidet sich sogar dazu einen Schönheitchirurgen aufzusuchen. Der soll nun abklären, ob Daniela Katzenberger für die Karriere eine OP auf sich nehmen soll oder nicht.
UPDATE 1:
Mein Gott war das rührend gestern Abend. Nun ist es tatsächlich so weit, dass Sie es zur Primetime zwischen Diddis und Hasis Bratlattenbude geschafft hat. Dachte ich. Aber sie traf gestern tatsächlich einen engen Freund von Playboy Initiator Hugh Hefner. Der sollte die Fotos bzw. das Ergebnis des professionellen Fotoshootings begutachten und sich eine Meinung darüber bilden, ob Daniela Katzenberger wirklich eine Chance beim Männermagazin Playboy hat.
Die Fotografin machte den Laptop an und er schaute mit stets gleicher Mimik auf das TFT Display. Nicht eine einzige wahrnehmbare Regung ging durch sein Gesicht. Doch dann schien das Viagra seine Wirkung zu entfalten und er konnte sprechen: “Beautiful, very beautiful…”. Ich dachte ich höre nicht richtig. Der findet die Fotos gut. Er räumte Daniela Katzenberger tatsächlich sehr sehr gute Chancen ein eines Tages für den Playboy abgelichtet zu werden.
Die Konsequenz daraus ist natürlich, dass Daniela Katzenberger ihr altes Leben in Ludwigshafen aufgeben muss. Denn wenn der Playboy sie wirklich engagiert, dann ist sie an Amerika und das Unternehmen gebunden. Das ist sicherlich nach der Frage “was soll ich bloß anziehen…?”, eine der schwierigsten Entscheidungen ihres Lebens. Sie sagt aber selber, dass sie sich jetzt erstmal auf zu Hause freut, um danach endlich wieder nach Amerika zu kommen. Wir werden sehen.
To be continued…
UPDATE 2:
So, nach etlichen Wochen Amerika-Abstinenz hat Daniela Katzenberger, wie gestern Abend zu sehen, endlich den heiß ersehnten Anruf von ihrer Fotografin bekommen. Sie wurde erstmal schön nach Miami zu einem Fotoshooting direkt am Strand eingeladen. Die Reise schien nicht gerade Zuckerschlecken zu sein. Nach einer rund 20-stündigen Reise war neben der Müdigkeit wohl die Suche nach dem Hotel das größte aller Probleme. Aber auch das Öffnen der Hoteltür und das anschließende Öffnen der Zimmertür war ganz schön tricky.
Am lustigsten fand ich mal wieder diese äußerst durchdachten Kommentare. Vor allem die Kommentare, die sich ganz klar gegen die Frau richteten, die ihr das eigentlich erst alles ermöglicht. Nämlich ihre Fotografin. Da sagt die Daniela sinngemäß doch glatt (wo es um die Permanent-Augenbrauen ging).
Und dass das mit meinen Augenbrauen häßlich aussieht, braucht die mir gar nicht zu sagen. Die sieht ja auch nicht viel besser aus.
Auf der einen Seite hat sie ja recht. Die sieht wirklich nicht so gut aus, aber… vielleicht liegt es zum einen ja daran, dass die gute Frau 20 bis 30 Jahre älter ist und zum anderen will die glaube ich nicht in den “Pleeboi”, oder was meint ihr?
Naja, immerhin ist die Daniela ja nun in dem Land ihrer Träume. Da wo die ganzen hübschen Menschen auf Inlinern am Strand hercruisen, da wo die Palmen wachsen, da wo die Starts herkommen. Atemberaubend. Raus aus dem langweiligen Ludwigshafen. Ich bin gespannt wie es weitergeht, denn leider wurde die Sendung ja mehr oder weniger abgebrochen. So kam es mir zumindest am Schluss vor. Ich denke aber, dass die nächste Woche neue Erkenntnisse bringen wird, denn bei VOX liegen schon die ersten Fotos vom Shooting auf dem Server…
UPDATE 3:
Mittlerweile sind wir in Miami angekommen. Daniela Katzenberger freute sich zu Hause noch den Ast ab, dass es nun endlich los geht und sie als Playmate im Playboy bzw. “Bleeboi” groß raus kommt. Die Einstellung dafür hat sie ja schliesslich [...] nicht. Ich musste mir das erste mal an den Kopf fassen als sie diese Modelagentur betrat.
Zu allererst hatte sie das Glück überhaupt von den Jungs betrachtet zu werden und dann gingen die Probleme auch schon los. Sie bekam nach dem ersten Smalltalk mit dem Agenturchef ein paar Bikinis zur Auswahl, welche sie für erste Fotos für die Agentur anziehen sollte.
Die sind ja scheissen häßlich. Die ziehe ich nicht an.
heißt es von dem Möchtegern-Model. Sofort kontert der Chef, dass es in Zukunft ihr Job ist Klamotten anzuziehen, die a) von anderen schon getragen wurden b) von der Größe nicht genau passen und c) teilweise auch häßlich aussehen. Das klare Zwischenfazit des Agenturchefs. Mit dieser Einstellung schafft sie es auf keinen Fall! Niemals! Sehe ich auch so.
Das geilste war aber, dass sie sich in dem anderen Raum dann beschwert, wie unfreundlich man doch mit ihr umgeht und dass sie doch kein Stück Scheisse, sondern eine Frau sei, mit der man ganz normal reden kann.
Liebe Daniela, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus. Ich verweise hiermit auf das Zitat zwei Absätze höher.
Es ist völlig klar, dass Daniela einen Korb von der Agentur bekommen hat. Alles andere hätte mich auch vom Hocker gehauen. Ein Mädchen das nicht will, braucht auch keinen Job. Da draußen warten tausende andere in ihrem Format, die sicher eine bessere Einstellung bzw. überhaupt eine Einstellung haben.
Die Aktion mit der Fotografin danach, war ebenfalls mehr als lächerlich. Daniela wurde als Mann verkleidet und sollte mit Rollerblades im Bikini durch die Fußgängerzone Miamis rollen und für das Shooting posen. Das hat sie zwar fast anstandslos gemacht, sah jedoch ultralangweilig aus.
Abschließend ging es darum in dem Outfit ein Taxi anzuhalten und dem Taxi die Scheiben zu putzen. Das war allerdings nichts für Daniela.
Nee, das mach ich nicht. Ich bin doch keine Schlampe…
Nein Daniela. Du bist natürlich keine Schlampe. Professionell wie sie nunmal ist, bewältigte sie auch diesen Wunsch des Auftraggebers. Das blöde war nur, dass ihre Fotografin einen Lachflash und somit nur zwei Fotos in den Kasten bekam. Worüber sie sich so übertrieben kaputt lachte weiß ich nicht, denn der Anblick war eher zum heulen als zum lachen.
UPDATE 4:
Juhu, gestern Abend war es mal wieder so weit. Die Katzenberg’sche Geschichte ging weiter. Daniela ging mal wieder zu einem Casting und musste sich im Sportoutfit einer Konkurrentin stellen, die sie jedoch spielend ausschaltete. Da muss man wirklich sagen, dass die Posen vor der Kamera schon gestimmt haben – zumindest im Vergleich zur Konkurrenz.
Danach ging es dann noch zu einem Bikini-Shooting am Strand. Und es war nicht irgendeiner, der sie ablichtete – nein. Es war der beste Postkartenfotograf von Miami. Ist das nicht ein Traum? Da reist man über den großen Teich und schafft es tatsächlich im Bikini von einem Postkartenfotograf fotografiert zu werden. Was für ein Blitzstart.
Naja, Daniela Katzenberger versucht allmählich Kontakte zu knüpfen. Nicht zuletzt durch ihre eigentliche Fotografin Ute kam sie an das Ex-Playboy-Model Allegra Curtis (übrigens die Halbschwester von Jamie Lee Curtis). Allegra möchte versuchen beim Playboy anzurufen und den Kontakt für Daniela herzustellen. Mehr war vorerst nicht drin.
Da Daniela aber von dem Ruhm und den Stars endlich mal was sehen möchte, entschloss sie sich in Begleitung eines Fremdenführers bzw. eines Freundes zum Hafen zu gehen, um irgendwie auf ein Boot bzw. eine Yacht zu kommen, welches später in Richtung Star-Island ablegt. Ab diesem Moment überkam mich dieses Gefühl, welches sicher viele kennen. Fremdschämen.
Die hat nicht gefragt, die hat richtig geschnort. Erstmal das dickste Schiff aussuchen und fragen ob man da drauf kommt. Und siehe da, es klappt. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag von 1.000 Euro pro Person hätten sie auf das Schiff gedurft. Fragt mich jetzt bitte nicht, warum Daniela das nicht gemacht hat.
Nach ein paar weiteren Schiffen, die mit der Zeit und den ganzen Körben übrigens immer kleiner wurden, kamen die beiden letztendlich an einer Art Ruderboot an. Naja, ich glaube das hatte einen 5PS Motor. Von Millionen konnte man da aber nicht mehr reden. Trotzdem versuchte Daniela auch hier ihr Glück, obwohl der Typ auf dem Schiff mit zwei Bier in der Hand sichtlich betäubt war. Der Dialog war aber der Hit der gestrigen Sendung:
Daniela: Dürfen wir mit auf’s Boot um nach Star-Island zu fahren?
Bootstyp: Nein
Daniela: Warum nicht?
Bootstyp: Weil ich ein Verbrecher und Drogendealer bin…
Daniela: ???
Ich konnte nicht mehr. Wie geil der das einfach gesagt hat. Das war wirklich mal ganz großes Tennis und einer der besten Körbe, der je von einem Mann an eine Frau verteilt wurde. Der hat sie richtig abblitzen lassen. Wie alle anderen eben auch. Ich bin schon gespannt auf die nächste Folge :)
UPDATE 5:
Gestern Abend war es ja bekanntlich mal wieder so weit. Daniela Katzenberger bei Goodbye Deutschland! Die Auswanderer zur Primetime. Ich muss offen zugeben, dass Daniela gestern wirklich einen guten Job gemacht hat. Das war eine 100%ige Steigerung zu den letzten Malen. Man muss zugeben, dass Daniela bei der letzten Sendung mit dieser Boot- und Yachtbettelei schon ein wenig an den Bereich des Fremdschämens kratzte, aber das machte sie gestern wieder wet.
Es ging darum ein Bikini-Shooting zu machen. Daniela sollte einfach in den Fußgängerzonen posieren und sich mit Passanten und Touristen fotografieren lassen. Es fing alles erst ein bisschen steif an. Doch dann taute Daniela auf und rockte die Fußgängerzone. Es kamen dabei wirklich einige gute Fotos zustande. Auch einen Tanz in einer Bar ganz allein im Bikini auf der Bühne gelang ihr. Immer wieder tauchten Passanten auf, die ein Foto mit der Blonden haben wollte. Daniela wirkte wie ausgetauscht, machte genau das, was der Fotograf von ihr verlangte.
Die größte Bewährungsprobe war sicherlich die am Strand. Ein Foto mit einer Schlange auf ihrer Schulter musste her. Daniela zierte sich in dem Moment ganz schön sich das Tier um den Hals zu legen. Doch man glaubt es kaum: Sie hat es tatsächlich, trotz sichtbarem Ekel und Angst vor der Schlange, nach einiger Überredungskunst des Fotografen gemacht. Respekt. Auch das Foto wurde gut, obwohl sie nicht mehr ganz so locker wirkte…
Später bekam sie sowohl von Ute als auch von dem Fotograf ein äußerst positives Feedback und das Versprechen auf Unterstützung in jeder Hinsicht. Man muss sagen, dass sie das gestern zurecht bekommen hat. Ich fand es zur Abwechselung wirklich mal gut.
Krass war, wie der Fotograf beim Besuch der Diskothek abging. Scheinbar schüttet der sich ein Glas Alk in die Birne und polt automatisch von homo auf hetero um. Er wollte Daniela für zehn Dollar auf dem Tisch tanzen sehen. Hätte sie das gemacht, hätte ich all das, was ich gerade geschrieben habe revidieren müssen. Aber Daniela hat es nicht getan. Gut so.
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